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Exeter & Aroway – zwei Unternehmen auf dem Weg zum Übernahmekandidaten

Leider konnten wir Sie am vergangenen Freitag terminbedingt nicht unmittelbar über die Entwicklungen bei unseren Watchlistwerten Exeter Resource und Aroway Energy informieren – dies holen wir heute jedoch gerne nach.

Bei Exeter Resource Corp. (TSX: XRC * AMEX: XRA * WKN: 893955 * ISIN: CA3018351047) selbst gab es zwar keine Neuigkeiten – allerdings brachte eine andere Unternehmensübernahme am Donnerstag, 08.11.2012 richtig Schwung auch in den Exeter-Aktienkurs.

http://markets.cbsnews.com/cbsnews/news/read/22709256/andina_minerals_inc._agrees_to_friendly_business_combination_with_hochschild_mining_plc

Die Hochschild Mining Plc. verkündete die freundliche Übernahme der Andina Minerals Inc. (TSX-V: ADM) mit einem Kursaufschlag von 100 Prozent zum Vortagesschlusskurs! Andina wird durch die Übernahme mit etwa 103 Millionen CAD bewertet – für eine Ressource von 6,6 Millionen Unzen Gold auf dem chilenischen Volcan Projekt. Anfang des Jahres wurden die Investitionskosten für die Projektentwicklung auf Volcan in einer Studie auf über 540 Mio. USD beziffert. Hinzu kommt, dass es sich bei dem Vorkommen auf Volcan um sulfidische Erze handelt, deren Abbau vergleichsweise schwierig und teuer ist.

Die Aktie von Exeter Resource reagierte am Donnerstag mit einem Freudensprung auf die angekündigte Übernahme.

Der Grund: Das Volcan Projekt liegt ebenso wie Exeter’ s Caspiche Projekt im chilenischen Maricunga Goldgürtel. Hier befinden Sich auch die Branchengrößen Barrick und Kinross mit den Projekten Maricunga Mine und Cerro Casale.

Maricunga Gold Belt

Aktuell sieht es stark danach aus, dass Exeter das Caspiche Projekt wohl nicht selbst in Produktion bringen kann (und will) – denn die Investitionskosten für das Mammutprojekt mit über 30 Millionen Unzen Goldäquivalent würden sich auf über 4,8 Milliarden USD belaufen. Der Markt geht daher davon aus, dass das Caspiche Projekt wohl entweder in einem Joint Venture mit einem der Majors aufgebaut werden wird oder einer der großen Player sich Exeter direkt ganz schnappt. Hierin liegt unserer Ansicht nach auch der Hauptgrund für die katastrophale Aktienkursentwickung von Exeter in den letzten Monaten: Beide auf den ersten Blick für eine Übernahme in Frage kommenden Majors (Kinross und Barrick) haben aktuell erst mal ihre hausgemachten Probleme im Vorstand zu lösen bzw. haben mit stark steigenden Kosten und damit verbunden sinkenden Margen zu kämpfen – eine Übernahme von Exeter schien damit in weitere Ferne gerückt zu sein, obwohl das Unternehmen sich weiterhin (z.B. mit der Sicherung weiterer Wasserrechte) als „schöne Braut“ herausputzt.

Mit der Andina Übernahme durch Hochschild könnte nun ein bisschen Druck auf mögliche Interessenten aufgebaut werden. Demzufolge sprang auch der Aktienkurs von Exeter direkt nach Verkündigung der Andina Übernahme um 0,32 CAD oder 23 Prozent an.

Zwar handelt es sich beim Caspiche Projekt bei einem Großteil des Vorkommens ebenfalls um sulfidische Erze, allerdings verfügt Exeter auch über ein Teilvorkommen von oxydischen Erzen, die wesentlich einfacher abzubauen sind. Genau genommen sind dies 1,35 Millionen Unzen Gold und 5,36 Millionen Unzen Silber, wobei die veranschlagten Investitionskosten rund 330 Millionen USD betragen.

Wie wir aus unternehmensnahen Kreisen wissen, hat Exeter mit mehreren Unternehmen bereits Vertraulichkeitsvereinbarungen unterschrieben und wir bleiben gespannt, welche Branchengröße sich hier zuerst „aus der Deckung“ traut. Ein Projekt wie Caspiche, das mit über 30 Millionen Unzen Goldäquivalent zu den größten Entdeckungen der letzten zehn Jahre gehört, können sich die Branchenführer unserer Meinung nach nicht entgehen lassen.

Und selbst wenn durch einen potentiellen Übernehmer nur die läppischen 16 USD je Unze Goldäquivalent bezahlt würden (historische Übernahmen lagen im Bereich 34 – 44 USD je Unze) wäre dies ein Kaufpreis für Caspiche von gut 480 Millionen USD – verglichen mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von Exeter von nur 140 Millionen CAD. Nicht zu vergessen die 56 Mio. CAD Cash auf denen Exeter auch noch sitzt…

Wichtig: Wir selbst und wohl auch einige unserer Stammleser haben Exeter Aktien bereits auf wesentlich höherem Niveau eingekauft (zwischen 3,50 – 5,50 CAD). Es gilt daher unbedingt zu überdenken, ob ein Nachkauf auf dem aktuellen Kursniveau (Freitagsschluss lag bei 1,58 CAD) und damit eine Verbilligung des Einstandskurses in die eigene Anlagestrategie passt. Denn sonst könnte es leicht passieren, dass es zwar irgendwann zu einem Übernahmeangebot mit gehörigem Kursaufschlag kommt (nehmen wir einmal wie bei Andina einen Aufschlag von 100 Prozent an) – man selbst allerdings aufgrund des hohen Einkaufspreises dennoch im Verlust ist. Ihre Entscheidung!

Doch nun zu Aroway Energy Inc. (TSX-V: ARW * WKN: A1H5RR * ISIN: CA04268T1057): Unser Lieblings-Mr. T –  Jay Taylor hat nun das verschobene Radio-Interview mit Chris Cooper nachgeholt und veröffentlicht.  Die Herrschaften sprachen dabei insbesondere über die letzten Finanzdaten des Vorjahres (2011/2012), die Unternehmensplanung und die aktuellen Ereignisse, mit denen Aroway selbst zum Projektoperator wird.

Unbedingt hörenswert! (Die Soundqualität ist leider nicht durchgehend gut – also bitte genau hinhören)

Das am 06. November geführte Interview finden Sie hier:

http://www.webeatthestreet.com/media/archives/ArowayEnergy20121106.mp3

Die Highlights:

  • 6 CAD-Cents Gewinn je Aktie im abgelaufenen fiskalischen Geschäftsjahr 2011/2012
  • +525 Prozent Produktionsanstieg trotz Einstellung der Gasproduktion (ca. 250 BOE / Tag)
  • 9 Million CAD Cash Flow aus dem Geschäftsbetrieb in 2011/2012 – d.h. ca. 16 – 17 CAD-Cents Cash Flow je Aktie
  • Aroway’ s Unternehmensziel ist die Fusion mit dem bisherigen privaten (also nicht börsengehandeltem) Joint Venture Partner, der der Betreiber auf den Projektgebieten im Peace River Arch ist. Chris Cooper führt die Unterbewertung von Aroway zum großen Teil darauf zurück das Aroway bislang nicht der Betreiber der Projekte ist – eine Fusion sollte diese Unterbewertung also aufheben können und einen starken Kursanstieg des dann fusionierten Unternehmens hervorbringen können.
  • Paybackzeit der Investitionskosten für die Quellen liegt teilweise bei nur 60 Tagen!
  • Hierzu ein Beispiel: Aus einer Quelle, in die Aroway 1 Mio. CAD investiert hat, konnten bislang bereits 12 Millionen CAD Erlöse erzielt werden und die Quelle produziert weiter!
  • Bei weiterem Anstieg des Gaspreises wird Aroway die Gasproduktion wieder aufnehmen, da das Gas zu vergleichsweise sehr geringen Kosten produziert werden kann. Dadurch würde der zur Verfügung stehende Cash Flow weiter ansteigen.
  • Durch den erzielten Cash Flow schließt Chris Cooper die sonst üblichen Kapitalerhöhungen mit einer Verwässerung der Altaktionäre für den normalen Geschäftsbetrieb nochmals aus!
  • Chris Cooper kündigt weitere Bohrprogramme für November und Dezember 2012 an.
  • Jahresendproduktion 2012 ist weiterhin konservativ auf 1.200 BOE / Tag geplant (nur der Aroway-Teil – ohne den Joint Venture Partner).
  • Die Projektgebiete im Peace River Arch sind „umzingelt“ von den Branchenführern – für eine Übernahme sind laut Chris Cooper Unternehmen mit einer Produktion von über 2.000 BOE (Barrel of Oil Equivalents) interessant. Mögliche Preise die bei Unternehmensübernahmen aktuell gezahlt werden liegen bei ca. 80.000 – 100.000 USD je Barrel of Oil Produktion pro Tag.

Unsere Anmerkung: Und das alles bekommen Sie aktuell für eine Marktbewertung von zur Zeit nur 48 Millionen CAD förmlich „nachgeschmissen“.

 

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Händchen bei Ihren Investmententscheidungen!

Ihr

Michael Adams
(Chefredakteur und Herausgeber)


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Michael Adams ist seit mehr als 20 Jahren erfolgreich am Aktienmarkt tätig – sein Schwerpunkt liegt dabei auf Investments in Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung (Small- und Microcaps) aus den Bereichen Rohstoffe, Technologie und Healthcare. Er ist Chefredakteur und Herausgeber des Stock-Telegraph.com Börsendienstes und Betreiber des Börseninformationsportals CEO-Roaster.com. Mehrmals im Jahr ist er auf der Suche nach neuen Anlagetrends vor Ort in Kanada und den USA unterwegs und spricht dabei direkt mit den “Machern” und Vorständen zukunftsträchtiger Unternehmen. Dieses exklusive Hintergrundwissen teilt er über seine Börsenpublikationen mit einem spekulativ orientiertem und performance-hungrigem Anlegerpublikum.

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