Stock Telegraph

ST-Blog 28.06.2012: Alice im Wunderland (Der Goldreport)

In seiner heutigen Ausgabe des “Der Goldreport” Newsletters (www.dergoldreport.de) veröffentlichte unser geschätzter Kollege Hannes Huster einen aus unserer Sicht sehr lesenswerten Artikel zur Euro-Schulden-Krise.

Leider können wir ihm nicht den geäußerten Wunsch, die enthaltene Grafik in der Halbzeitpause des heutigen Länderspiels Deutschland – Italien auf allen TV-Bildschirmen angezeigt zu sehen, erfüllen, wollen aber gerne unseren kleinen Beitrag leisten, um den Inhalt des Artikels weiter zu verbreiten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und interessante Denkanstöße bei der Lektüre!

Ihr Team von Stock-Telegraph

DerGoldreport.de: Ausgabe vom 28. Juni 2012:

Andere Euro-Länder leben bei Alice im Wunderland!

Heute beginnt der lange erwartet Euro-Sondergipfel (oder welche Bezeichnung auf immer offiziell ist). Bei allen EFSF, ESM, Fiskalpakten, usw., kennt sich sowieso niemand mehr so recht aus. Die Erwartungen sind nicht mehr besonders hoch, da sich die Fronten schon massiv verhärtet haben. Doch die anderen Euro-Länder scheinen in einer Traumwelt zu leben und haben anscheinend zu viel Alice im Wunderland gekuckt!

Angetrieben vom französischen Hollande, drängen alle darauf, dass Bundeskanzlerin Merkel doch von ihrer realistischen Meinung abkommen soll und sich den Träumern bitte anzuschließen hat.

Italiens Monti: „Dann fährt der Euro zur Hölle“:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/gipfel-zur-euro-krise-italiens-monti-warnt-vor-katastrophe-a-841375.html

Was glaubt Spanien, Frankreich, Portugal, Griechenland oder Italien überhaupt, warum Deutschland in einer noch guten finanziellen Verfassung ist? Weil die Deutschen dies geschenkt bekommen haben oder den größten Lotto-Gewinn der Menschheit hatten?

Nein! Das arbeitende Volk, die Unternehmer und die Unternehmen haben dies finanziert und zwar mit erhöhten Steuerabgaben auf allen Ebenen!

Die Deutschen haben seit mehr als einem Jahrzehnt real auf Lohn verzichtet, während sich andere traditionelle Weichwährungsländer ein schönes Leben auf Pump geleistet haben! So sieht´s aus!

Hierzu eine Grafik, die Ihnen zeigt, warum die Deutschen jetzt noch einigermaßen passabel dastehen:


Quelle: www.boeckler.de , Hans-Böckler-Stiftung

Nur die deutschen Löhne schrumpfen!

Dies sind die Reallöhne (Netto-Lohn minus offizielle Inflation) der EU-Staaten von 2000-2008. Die Deutschen waren die einzigen, die in 8 Jahren (und das hat sich nicht geändert) real auf Lohn verzichtet haben!

Die Griechen hatten von 2000 – 2008 eine Reallohnsteigerung von fast 40%!!! Irland von 30%!

Das Leben mit dem Euro und den viel zu günstigen Zinsen war zuckersüß für die Schwachwährungsländer und ohne ordentlich haushalten zu müssen flogen die Tauben direkt auf den Teller!

Doch jetzt ist das böse Erwachen da und wer soll für den Scherbenhaufen bezahlen….na klar, diejenigen, die schon seit einem Jahrzehnt bezahlen, die deutschen Steuerzahler!

Diese Grafik würde ich gerne heute Abend in der Halbzeitpause des EM-Spiels auf allen Kanälen sehen. Denn es ist den meisten überhaupt nicht bewusst, wo wir gerade hineinschlittern bzw. hineingedrängt werden!

Fiskalunion oder Eurobonds werden die finanziell besser dastehenden Länder bestrafen und die schon immer „Schlechten“ wieder belohnen! Dass kann doch nicht wirklich das Ziel sein oder?

Ohne massive, extreme und bis ins Detail überwachte Reformen in den maroden Ländern, verbietet sich aus meiner Sicht jede Diskussion um solche Themen!

Die schwachen Staaten müssen verstehen, auf was die besser dastehenden Länder in den letzten Jahrzenten verzichtet haben, während diese fröhlich in der Sonne gelegen haben!

Wenn die Staatsoberhäupter von Griechenland, Spanien, Portugal oder Italien dies nicht einsehen, wird der Euro in der aktuellen Form NULL-Prozent Überlebenschance haben!


Wir empfehlen grundsätzlich den Kauf von Aktien an der jeweiligen Heimatbörse. Sollten Sie im deutschen Handel kaufen wollen, achten Sie unbedingt auf eine faire Kursstellung und limitieren Sie Ihre Kauforder.


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Hinweis auf mögliche und bestehende Interessenskonflikte gemäß Paragraph 34b WpHG i.V.m. FinAnV (Deutschland) und gemäß § 48f Abs. 5 BörseG (Österreich):

Grundsätzlich können die Star IR GmbH, die Star Capital GmbH und / oder Mitarbeiter dieser Unternehmen jederzeit Long- oder Shortpositionen an allen oben vorgestellten Unternehmen halten, eingehen oder auflösen. Diese möglichen Wertpapiertransaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen.

Eine Übersicht über die individuell je Unternehmen bestehenden möglichen Interessenkonflikte finden Sie auf der Webseite unseres Herausgebers, der Star IR GmbH, unter

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Michael Adams ist seit mehr als 20 Jahren erfolgreich am Aktienmarkt tätig – sein Schwerpunkt liegt dabei auf Investments in Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung (Small- und Microcaps) aus den Bereichen Rohstoffe, Technologie und Healthcare. Er ist Chefredakteur und Herausgeber des Stock-Telegraph.com Börsendienstes und Betreiber des Börseninformationsportals CEO-Roaster.com. Mehrmals im Jahr ist er auf der Suche nach neuen Anlagetrends vor Ort in Kanada und den USA unterwegs und spricht dabei direkt mit den “Machern” und Vorständen zukunftsträchtiger Unternehmen. Dieses exklusive Hintergrundwissen teilt er über seine Börsenpublikationen mit einem spekulativ orientiertem und performance-hungrigem Anlegerpublikum.

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Ihr

Unterschrift Michael Adams

Michael Adams
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Grundsätzlich können die Star IR GmbH, die Star Finance GmbH (früher Star Capital GmbH) und / oder Mitarbeiter dieser Unternehmen jederzeit Long- oder Shortpositionen an allen oben vorgestellten Unternehmen halten, eingehen oder auflösen. Diese möglichen Wertpapiertransaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Eine Übersicht über die individuell je Unternehmen bestehenden möglichen Interessenkonflikte sowie weitere wichtige rechtliche Hinweise finden Sie auf der Webseite von Stock-Telegraph.com unter “Hinweis zu Interessenkonflikten” Beachten Sie unbedingt auch unsere Ausführungen zum “Haftungsausschluss” und unseren “Risikohinweis“.

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