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Video-Interview mit Aroway Energy

Artikel erstmals veröffentlicht im Stock-Telegraph Newsletter vom 30.01.2014 – schneller informiert sein und jetzt kostenlos abonnieren auf http://stock-telegraph.com/boersenbrief-abonnieren/


Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

das dritte Video-Interview auf meinem Vancouver-Trip habe ich mit Chris Cooper, President & CEO von Aroway Energy Inc. (TSX-V: ARW * WKN: A1H5RR * ISIN: CA04268T1057) geführt – wir sprechen über das vergangene Jahr 2013 und die Planungen des Unternehmens für 2014.

Die Aufzeichnung erfolgte am 22.01.2014 in Vancouver.

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Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=znGG9PVhwuM

Auf besonderen Wunsch einiger Leser möchte ich nachfolgend die wichtigsten Kernaussagen von Chris Cooper auf Deutsch zusammenfassen – selbstverständlich ohne Gewähr.

  • Zum Ende 2012 und Anfang 2013 hat Aroway einige Akquisitionen abgeschlossen und konnte die Produktion auf rund 1.000 BOE (Barrel of Oil Equivalent – Öläquivalent) pro Tag steigern.
  • Der Grund: Aroway konnte eine neue Entdeckung auf dem Kirkpatrick Lake Projekt (100 % Aroway) vermelden. Allerdings wurde das Unternehmen danach von der zuständigen Regulierungsbehörde in Alberta aufgefordert, einen sogenannten GPP – Good Production Practice Bericht einzureichen – ein recht umfangreiches Dokument. Die betreffende Quelle produzierte zuvor rund 650 BOE/Tag – Aroway wurde allerdings durch die Regulierungsbehörde aufgefordert, hier die Produktionsmenge auf nur noch 50 BOE/Tag zu senken bis der angeforderte Bericht eingereicht wurde. Nachdem Aroway das Dokument eingereicht hatte, vergingen weitere drei Monate der Prüfung und danach entschied die Behörde, dass Aroway auf dieser Quelle nur 240 BOE/Tag produzieren dürfte anstelle der eigentlich möglichen 650 BOE/Tag. Diese behördeninduzierte Begrenzung hatte selbstverständlich einen wesentlich geringeren Cashflow für Aroway zu bedeuten – eine Tatsache, die die Investmentgemeinde nicht unbedingt positiv wertete.
  • Einen positiven Nebeneffekt gab es allerdings: Die Behörde erlaubte Aroway, jede andere Quelle aus diesem Ölpool mit einer maximalen Produktionsrate von 240 BOE/Tag zu betreiben.
  • Danach wurden die Marktumstände für die gesamte Branche sehr hart – viele der kleineren Ölunternehmen waren überschuldet und hatten eine schlechte Bilanzstruktur und mussten teilweise sogar Insolvenz anmelden.
  • Aroway fokussierte sich daher im Restjahr 2013 auf die Senkung der eigenen Verschuldung von 4,5 Mio. CAD zu Beginn 2013 bis auf 1,7 Mio. CAD aktuell.
  • Aroway steht nun wesentlich besser da mit einer wesentlich gestärkten Bilanzstruktur und kann sich nun wieder auf die Steigerung der Produktion und des Cashflows konzentrieren.
  • Aroway wurde vor Jahren gegründet mit einem Joint Venture Projekt im Peace River Arch als einzigem Projekt.
  • Seit Ende 2012 verschob sich der Fokus des Unternehmensmanagements auf Projekte, auf denen Aroway selbst der Betreiber ist. Nur als Betreiber kann man die Entwicklungen selber bestimmen und ist nicht von anderen Parteien abhängig. Diese Strategieverschiebung war eine strategische Entscheidung von Aroway – das Joint Venture besteht allerdings weiterhin.
  • Aroway akquirierte in diesem Zuge weitere eigene Projektgebiete – kürzlich z.B. im Gebiet Kerrobert von einem New York Stock Exchange gelisteten Unternehmen und verfügt damit nun über ein zusammenhängendes Landpaket in diesem Gebiet.
  • Laut Aussage von Cooper hat alleine dieses Gebiet das Potential, die Produktion auf 2.500 – 2.800 BOE/Tag zu steigern. Weitere News von diesem Projekt sollte es in den nächsten Monaten geben. Bis zu 300 Quellen könnten laut Aussage von Chris Cooper hier gebohrt werden.
  • Aroway ist auch weiterhin auf der Suche nach neuen günstigen Akquisitionsobjekten (im Stile der West Hazel Akquisition, wo Aroway im Jahr 2012 nur 10.000 USD je „Flowing Barrel“ gezahlt hat), um von der angespannten Bilanzsituation bei anderen Unternehmen zu profitieren.
  • Cooper erwartet für 2014 einen Ölpreis im Bereich 95 – 105 USD.
  • Aroway erhält aktuell beispielsweise netto ca. 60 USD pro produzierten Öl-Barrel auf dem Kirkpatrick Lake Projekt.


Mein Fazit:

2013 war für Aroway ein hartes Jahr. Insbesondere durch behördliche Beschränkungen konnte man nicht die Menge an Öl produzieren, die das Management und auch die Investoren erwartet hatten. Diese vorgegebene Produktionsbeschränkung führte zu einem wesentlich niedrigeren Cashflow und damit auch zu einer Beschränkung weiterer Exploration und Bohrungen.

Aroway nutzte diese Zeit, um die notwendigen Hausaufgaben zu machen und die Bilanzstruktur auf Vordermann zu bringen, insbesondere durch eine beeindruckende Senkung der Verschuldung.

2014 sollte für die nun wieder sehr gut aufgestellte Aroway Energy meiner Ansicht nach ein gutes Jahr werden.

Ich selber habe in der letzten Zeit heftige Kritik erfahren und mir wurde die Frage gestellt, warum ich immer noch an einen Erfolg von Aroway Energy glaube – trotz der verheerenden Aktienkursperformance im letzten Jahr. Chris Cooper hat mit seinen offenen Antworten mein Gefühl gestärkt hier immer noch auf dem richtigen Weg zu sein bzw. auf das richtige Pferd zu setzen. Treffen Sie Ihre eigene Entscheidung – es ist Ihr Geld!

Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches Händchen und das notwendige Quäntchen Glück bei Ihren Investmententscheidungen!

Ihr

Michael Adams

Michael Adams
(Chefredakteur und Herausgeber)


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Quellenangaben:

www.arowayenergy.com

Bildrechte:

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